Im November 2005 hatten sich Trey Parker und Matt Stone in dem von ihnen geschaffenen Satire-Format in der Episode Schrankgeflüster mit Scientology und deren Inhalten auseinandergesetzt. Ausgangspunkt, dass die darauf folgenden Gegenmaßnahmen von Scientology publik wurden, war Mark Rathbun, der ein entsprechendes Dokument des Office of Special Affairs (OSA) von Scientology bloggte. DER SPIEGEL dazu: „Schluss mit lustig: Scientology spähte South Park-Macher aus.“

Blog Geheimdienst 8 Trey Parker and Matt Stone

Die Süddeutsche Zeitung zum gleichen Thema: „Dass Scientology mit Kritik nicht besonders gut umgehen kann, ist bekannt. Doch mit welchen Mitteln die Sekte gegen die Macher der Fernsehserie South Park vorgeht, schockiert selbst liberale Amerikaner. … In Deutschland, wo Scientology nie einen guten Stand hatte, sind solche Fälle Legion. In den USA hingegen halten die meisten Scientology nur für eine besonders bizarre Bude auf dem großen Bazar der Religionen.“

Nochmals DER SPIEGEL: „In ihrer Cartoon-Serie South Park war Matt Stone und Trey Parker nie etwas heilig. … Ob Christentum, Islam oder Scientology: Jeder bekam sein Fett weg. … In dem vom 16. April 2006 datierten Memo, das der Scientology-Aussteiger Marty Rathbun vor kurzem … gepostet hat, heißt es unter anderem: ‚Um einen direkten Zugang zu Stone und Parker zu finden, wurden einige Freunde von ihnen ausgemacht.‘ Dazu sollen der Drehbuchautor Matthew Prager, sowie die Schauspieler John Stamos und Rebecca Romijn gehören.“

Hier das angesprochene Memo …

Und als PDF:   OSA South Park

Dazu DER SPIEGEL, Hollywood Reporter und Huffington Post und der Link zur South-Park-Scientology-Folge Schrankgeflüster